Portrait-Fotografie 26. Workshop

 

Wenn man an einem Foto-Seminar teilnimmt, will man selbst fotografieren und nicht nur darüber reden. Für die Praxis war wieder einmal genügend Zeit.

Begonnen hatte das Seminar mit einer Foto-Rallye, inzwischen zu einem bewährten Einstieg geworden, um die Arbeitswoche hinter sich lassen zu können und ins Fotografieren einzutauchen. Fünf Aufgaben sollten mit fünf Fotos erledigt werden. Danach dann wieder Besprechung, Begutachtung - und am Ende des Abends bekamen diejenigen mit den interessantesten Fotos einen Pokal überreicht.

BU: Hildegard van den Abbeele, Volker Hanuschke, Felix Leesty und Elisabeth Frömke (v.l.n.r.)

Volker Hanuschke, der Seminarleiter und Profi-Fotograf aus Hildesheim, stellte am nächsten Tag drei ganz unterschiedliche Fotografen vor: Den Niederländer Anton Corbijn, den Franzosen Olivier Roller und den in den USA lebenden Deutschen Martin Schöller. Alle drei kommen zu bemerkenswerten Fotos, aber auf ganz unterschiedliche Weise.


Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Bildsprachen auseinander zu setzen und diese fotografisch auszuprobieren. Dazu gab es reichlich Hinweise zu verschiedenen Perspektiven, Linienführungen usw. Volker Hanuschke konnte so in konzentrierter Weise sein Fachwissen weitergeben.

Zum Ende dann das Gruppenfoto: Diesmal verteilt auf der Rasenfläche hinter der Villa.
Dies war Ausdruck für ein Seminar, dass stark unter Hygiene-Regelungen stand, was einen sicheren Umgang miteinander ermöglichte. Kein Stuhlkreis und kein enges Zusammenstehen und wenig Pausengespräche. Die abendliche Begegnung war eingeschränkt. Während der Essenszeiten gab es nur 2er-Tische. Dennoch haben wir so gut wie möglich versucht, in Kontakt zu kommen und den Austausch anzustreben.

Schließlich haben wir gelernt, dass der sprechende Kontakt zum Model unabdingbare Voraussetzung dafür ist, die Vorstellungen des Fotografen und der Fotografin zu vermitteln. Dazu dann ebenso ein klarer Bildausschnitt. Und da muss man dann ran ans Gesicht. Alles dennoch mit Abstand. Fast ein Widerspruch in sich.

Text: Norbert Lübke
Fotos: Felix Leesty, Norbert Lübke
 

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