Erziehung, Lernen und Bildung im Neoliberalismus

22. März 2019 - 18:00 bis 24. März 2019 - 13:00

„Bildung ist ein ebenso mächtiges Instrument der Veränderung, wie sie Instrument von Stabilisierung ist.“ (Heinz-Joachim Heydorn)

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Der Neoliberalismus setzt auf Menschen, die zu Unternehmer_innen ihrer selbst werden. Voraussetzung dafür sind neoliberale Erziehung und Bildung: Begriffe wie Kompetenzerwerb, Methodenvielfalt und „lebenslanges Lernen“ erscheinen auf den ersten Blick als eine Errungenschaft gegenüber autoritären Erziehungsstilen. An ihnen wird deutlich, dass und wie Bildung die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse reproduziert – sie kann jedoch auch dazu befähigen, dass Menschen einen kritischen Blick auf diese vermeintliche Alternativlosigkeit von Konkurrenz, Selbstoptimierung und Vereinzelung entwickeln und Solidarität erlernen können. Was kann eine emanzipatorische Pädagogik neoliberalen Bildungsansätzen entgegensetzen, wie sie beispielsweise von Paolo Freire oder Augusto Boal unter anderem in Anlehnung an die Befreiungstheologie entworfen wurde?

Leitung:
André Kreye, Akademie St. Jakobushaus

Referenten:
Jan-Hendrik Herbst, Universität Dortmund
Benedikt Kern, Institut für Theologie und Politik, Münster

Kosten:
132,00 € pro Person im Zweibettzimmer,
162,00 € im Einzelzimmer,
  55,00 € für Schüler_innen und Studierende p.P. im Zweibettzimmer.      

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